Wetter & Klima auf Bali

File 206Die Insel Bali liegt nahe des Äquators und besticht durch ein ausgeprägtes tropisch heißes und feuchtes Klima, dass nur zwei Jahreszeiten kennt: Trockenzeit und Regenzeit. Die Trockenzeit zwischen April und Oktober, das heißt der europäische Sommer, ist die beste Reisezeit, um einen Urlaub in Südostasien zu verbringen, so auch auf Bali. Während der Regenzeit von November bis März kommt es, wie der Name vermuten lässt, zu heftigen tropischen Regenfällen und ausgeprägten Monsunwinden, die den Urlaub sprichwörtlich ins Wasser fallen lassen können.

Der Monsunregen prägt Bali stark. Der Südostmonsun sorgt für die trockene, heiße Jahreszeit, wohingegen der Nordwestmonsun die Regenzeit dominiert. Allerdings sind ganze Regentage während der tropischen Regenzeit eher selten und die balinesische Tourismusbranche wartet zwischen November und März mit günstigen Angeboten auf. Zudem kann es auch während der Trockenzeit zu heftigen Regengüssen kommen.
 

File 272Die Temperaturen liegen ganzjährig im Durchschnitt zwischen 26°C und 35°C. Nachts kühlt es nur unwesentlich ab. Höhere Temperaturen sind durchaus möglich, selten sinkt das Thermometer auf 20°C oder weniger. Die wärmsten Monate sind im Durchschnitt Oktober und November, die kühlsten Februar und März. In den Hügeln und Bergregionen Balis liegen die Temperaturen im Durchschnitt 5°C unter den Küstentemperaturen. Hier sind Temperaturen unter 20 möglich. Das Wasser ist ganzjährig mit 27°C bis 28°C badewannenwarm. Außerdem gilt zu beachten, dass sich Bali ganzjährig durch eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit auszeichnet, die mitunter bis zu 95 Prozent steigen und gerade in der Regenzeit erdrückend wirken kann.
 

Bali besitzt im Schnitt 12 Sonnenstunden pro Tag. Die Sonne geht allerdings wie überall in den Tropen schon um ca. 18 Uhr unter. Balis Hinterland ist durch bis zu 3.000m hohe Berge durchzogen, so dass das Wetter auf der Nordseite der Insel durchaus stark von jenem im Süden Balis abweichen kann. Im Süden fallen beispielsweise im Schnitt 2.000 mm Regen pro Jahr, während es im Norden nur in etwa die Hälfte ist.