Strände auf Bali

Bali, die Insel der Götter und Dämonen, besticht durch ein breites Urlaubsangebot. Neben den zahlreichen kulturellen Sehenswürdigkeiten und der spektakulären Flora und Fauna, besitzt Bali zahlreiche Strände, die zum Sonnenbaden, Schwimmen und Baden oder ganz einfach zum Entspannen einladen.

File 251Im Süden der Insel finden sich vielerorts malerische Sandstrände, die dann weiter nördlich mehr und mehr schwarzen Lavasteinen und schwarz-grauen Sandstränden weichen, die durchaus auch ihren ganz eigenen Charme versprühen. Eine Warnung sei vorweggenommen: Die mitunter stark schwankenden Badebedingungen, die sich durch Ebbe und Flut ergeben, führen mancherorts dazu, dass die Küstengewässer von Bali weniger zum Schwimmen, als zum Planschen geeignet sind.

Balis Strände sind bei Surfern beliebt. Auf Bali befinden sich einige der angesagtesten Surfhotspots Südostasiens. Dementsprechend stark sind die Strömungen, die See ist mitunter tosend. Achten Sie also immer auf örtliche Sicherheitswarnungen und vermeiden Sie es, in Gefahrenregionen zu schwimmen. Auch für geübte Schwimmer können die Strömungen und der mitunter abrupt auftretende hohe Wellengang eine zu große Herausforderung darstellen.

Wenn Sie auf dem internationalen Flughafen von Bali Ngurah Rai ankommen, befinden Sie sich gewissermaßen schon in Balis Urlaubszentrum. Gleich nördlich des Flughafens liegt Tuban Beach der nahtlos in Balis meistbesuchten File 287Strand, Kuta Beach, übergeht. Im Norden schließen sich die Strände von Legian (Legian Beach) und Seminyak (Seminyak Beach) an. Die vier Strände ähneln sich in gewisser Weise stark. Es handelt sich um schöne weiße Sandstrände, die mehr (Kuta, Legian) oder weniger (Tuban, Seminyak) stark mit Urlaubern bevölkert sind. Die Uferpromenaden sind gesäumt von Hotels, Restaurant, Cafés und Pubs, sowie einer Vielzahl kleiner Souvenirshops und Boutiquen, in denen Sie sich mit Urlaubsmitbringseln eindecken können.File 290

Die Halbinsel Bukit Padung im Süden von Bali wartet mit einer Reihe schöner Surf- und Schwimmstrände auf. Am „Flaschenhals“ Bukit Padungs, der die Halbinsel mit Bali verbindet, liegt das Fischerdorf Jimbaran. Die Region um Jimbaran zählt heute als angesagtes Urlaubsziel. Die Strände sind gerade bei Familien sehr beliebt. Die Strände der Ferienenklave Nusa Dua (Nusa Dua Beach) wirken ebenso exklusiv, wie die Ferienanlagen der künstlich geschaffenen Siedlung. Hier können Sie Ihre Seele baumeln lassen und sich vom Alltagsstress erholen. Nordöstlich auf Bukit Padung liegt die Landzunge Tanjung Benoa, die in den letzten Jahren mehr und mehr zu touristischen Zwecken erschlossen wurde. In Tanjung Benoa Beach kommen insbesondere Wassersportfreunde auf ihre Kosten. Alles ist auf einen aktiven Badeurlaub ausgerichtet. 

File 299Im Südwesten Bukit Padungs liegen die Surfstrände Dreamland Beach und Uluwatu Beach. Beide zählen zu den besten Surfstränden in Asien. Dreamland Beach wird seit einiger Zeit jedoch zu einem neuen Kuta ausgebaut, weshalb ein Teil des ursprünglichen Charmes verloren gegangen ist. Uluwatu Beach ist nach wie vor ein Refugium für Surfer und Sonnenanbeter. Ein Highlight ist der unweit des Strandes gelegene Tempel Pura Luhur Uluwatu. Ein Besuch sollte in keinem Baliurlaub fehlen. Medewi Beach, 70km nordwestlich von Denpasar, bietet ebenfalls sehr gute Surfbedingungen und ist eine lohnenswerte Alternative zu den Surfstränden auf Bukit Padung.

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Wer den Urlaubszentren im Südwesten von Bali entfliehen will, kann beispielsweise auf die kleine Insel Nusa Lembongan ausweichen. Die schroffe und karge Insel, die nicht das tropische Flair Balis versprüht, besticht sowohl durch exzellente Strände, als auch durch ausgezeichnete Schnorchel und Tauchmöglichkeiten. Der schwarze Lavasandstrand von Lovina (Lovina Beach) im Norden Balis zählt ebenfalls zu den schönsten Stränden der Insel. Ein plus: der Norden ist deutlich ruhiger, als die Partyzonen im Süden von Bali. 50 km nordwestlich der balinesischen Hauptstadt Denpasar liegt Soka Beach, bis heute ein Geheimtipp unter Balireisenden. Soka Beach besteht aus Korallen, schwarzem Sand und Lavagestein. Die Brandung ist mitunter so stark, dass Wellen auf den Strand peitschen. Das Rauschen erzeugt eine einzigartige Geräuschkulisse.