Pura Taman Ayun

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In der Reihenfolge hinsichtlich der religiösen Bedeutung der Tempelanlagen auf Bali nimmt Pura Taman Ayun („Der riesige Garten“ oder „Der schwimmende Garten“) nach dem Muttertempel Pura Besakih die zweitwichtigste Rolle ein. Wie viele andere Sehenswürdigkeiten liegt die Tempelanlage Pura Taman Ayun unweit des balinesischen Kulturzentrums Ubud im Herzen der Insel der Götter und Dämonen, genauer gesagt

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 in der Nähe des Ortes Mengwi, ca. 10 km südwestlich Ubuds. Der eigentliche Tempel wird von einem gut gepflegten tropischen Garten umsäumt. Der gesamte Komplex wiederum liegt idyllisch in einer fotogenen Reisterrassen- und Kaffeeplantagenlandschaft. Auch von Denpasar aus erreichen Sie Mengwi und Pura Taman Ayun innerhalb kürzester Zeit, weshalb sich die Besichtigung von Pura Taman Ayun auch im Rahmen eines Tagesausflugs lohnt. In diesem Tempelkomplex, der auf das 18. Jahrhundert datiert werden kann und durch die Mengwi-RajasFile 350 errichtet wurde, werden insbesondere die hinduistischen Gottheiten Vishnu, Shiva und Brahma, aber auch die Gottheiten der heiligen Vulkane Gunung Agung und Gunung Batur verehrt. Pura Taman Ayun trägt seinen Namen, der „schwimmende, riesige Garten“, zu Recht. Die Schreine und der zentrale Tempelplatz sind von einem Wassergraben umgeben, in dem Seerosen und andere Wasserpflanzen gedeihen. Dies verleiht dem Tempelhof eine interessante Aura. 

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Es wirkt, als würde die eigentlich unbewegliche Plattform schwimmen. Wiederum darf das Heiligtum des Tempels nur von gläubigen Hindus betreten werden. Durch die Offenheit der Anlage erhalten Sie jedoch weiträumige Einblicke in das Heiligtum und um den Graben herum führt ein Fußweg, von dem aus Sie die komplette Anlage einsehen können. Vom Trommelturm aus, den Sie besteigen können und der unweit des Haupteingangs steht, erhalten Sie eine vorzügliche Übersicht über die Anlage. 


 

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Nach dem Besuch der Tempelanlage Pura Taman Ayun laden die umliegenden Reisterrassen und tropischen Gärten zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Es lohnt sich auch, einen Zwischenstopp in Mengwi einzulegen und dort die lokalen Märkte zu erkunden. Unweit von Mengwi finden Sie ebenfalls einen Affenwald (Alas Kedaton), der zwar nicht so spektakulär wie jener in Ubud (Moneky Forest) ist, gerade aber Tierfreunde und Kinder anlockt.